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Mobiler Dienst für körperlich-motorische Entwicklung und Unterstützte Kommunikation

Unser Auftrag

Schülerinnen und Schüler mit körperlich-motorischen Beeinträchtigungen, genetischen Syndromen oder chronischen Erkrankungen bewältigen den Schulalltag häufig unter erheblich erschwerten Bedingungen. Daher benötigen sie oft gezielte, fachliche und individuelle Unterstützung.

Der Mobile Dienst der Paul-Goldschmidt-Schule

  • berät und unterstützt
  • fördert ggf. begleitend und ergänzend
  • in Bremer Schulen.

Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen der körperlichen-motorischen oder kommunikativen Entwicklung erleben häufig Auswirkungen auf:

  • die Mobilität (Beweglichkeit, Überwindung räumlicher Barrieren, etc.)
  • die Bewältigung feinmotorischer Anforderungen (Schreiben, Schneiden, Malen, etc.)
  • die körperliche Belastbarkeit (z.B. bei chronischen Erkrankungen)
  • die Kommunikation (schwer verständliche, kaum vorhandene oder keine Lautsprache)
  • die eigene Gefühlswelt (in Folge progressiver Erkrankungen oder Unfallfolgen).

Erfahrungen zeigen, dass frühzeitige Beratung und Unterstützung maßgeblich dazu beitragen kann, die Lern- und Lebenssituation zu verbessern und die Teilhabe am schulischen Leben zu erleichtern bzw. zu ermöglichen.

Unser Angebot richtet sich primär an Bremer Schülerinnen und Schüler, deren Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte. Im Hinblick auf gute Bildungschancen kann im Einzelfall eine Beratung bereits im Vorschulalter erfolgen.

Unsere Aufgaben

Der mobile Dienst unterstützt Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern in den folgenden Bereichen:

  • Beurteilung, Abgrenzung und ggf. Ermittlung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs
    im Bereich körperliche und motorische Entwicklung,
    bei schwer verständlicher, kaum vorhandener, keiner Lautsprache
  • Schullaufbahnberatung und ggf. Unterstützung bei der Suche geeigneter Förderorte
  • Fragen zu Assistenz in Schule
  • Beratung und Unterstützung zur Sicherstellung eines erfolgreichen schulischen Lernens:
    Nachteilsausgleich,
    Förderplanung,
    Unterrichtsgestaltung,
    Gestaltung von Arbeitsmaterialien,
    Hilfsmittelversorgung.

Unser Aufgabengebiet umfasst ferner

  • Beratung und evtl. zeitlich begrenzte Durchführung von Förderung
  • Durchführung von behinderungsspezifischen Unterrichtsprojekten und Schülerkursen
  • Kollegiale Informationsveranstaltungen
  • Beratung zum Thema Barrierefreiheit
  • Unterstützung bei Anträgen (z.B. gegenüber Krankenkassen und anderen Kostenträgern)

Die Verantwortung für die Schülerin oder den Schüler verbleibt in jedem Fall bei der besuchten Schule.